248/2012

Stuttgart, 1. August 2012Nr. 248/2012

RSS Newsletter abonnieren

Südwestindustrie beschäftigt im Juni 2012 fast 25 600 Personen mehr als im Vorjahr – aber Personalaufbau flacht ab

Positive Halbjahresbilanz 2012: Umsatzplus von nominal 4,3 Prozent und 3,1 Prozent mehr Beschäftigte als im Vorjahr

Der Personalaufbau in der Südwestindustrie setzte sich trotz der anhaltenden konjunkturellen Unsicherheiten auch im Juni weiter fort. Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes beschäftigten die Industriebetriebe1) in Baden-Württemberg im Juni 2012 rund 1 070 400 Personen. Gegenüber dem Vorjahresmonat waren das rund 25 600 Personen oder 2,4 Prozent mehr. Im Vorjahresvergleich war dies bereits der 18. Monat in Folge mit einem Beschäftigtenanstieg, der allerdings weiter an Tempo verlor. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Eintrübung dürfte dieser Trend in den nächsten Monaten anhalten.

Im Vergleich zum Vormonat Mai stieg im Juni 2012 die Zahl der Beschäftigten verhalten um 700 Personen an (0,1 Prozent). Insgesamt beschäftigte die Südwestindustrie im ersten Halbjahr 2012 durchschnittlich 1 068 400 Personen, und damit 32 500 mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (3,1 Prozent). Eine vergleichbar positive Halbjahresbilanz der Beschäftigtenentwicklung in der Südwestindustrie gab es zuletzt vor vier Jahren im ersten Halbjahr 2008. Mit nominal 25 Milliarden Euro lagen die Industrieumsätze im Juni 2012 um 1,9 Mrd. Euro (8,4 Prozent) über dem Vorjahresergebnis. Insgesamt erzielten die Industriebetriebe im ersten Halbjahr 2012 einen Umsatz von 144,8 Mrd. Euro, und damit 6 Mrd. Euro (4,3 Prozent) mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zur positiven Halbjahresbilanz der Umsatzentwicklung trug das Auslandsgeschäft deutlich stärker bei als die Binnennachfrage. Die Erlöse aus dem Auslandsgeschäft stiegen auf 76,9 Mrd. Euro. Dies bedeutet ein Umsatzplus von 4,2 Mrd. Euro (5,9 Prozent). Die Impulse kamen dabei ausschließlich aus den Ländern der Nicht-Eurozone, das Exportgeschäft mit der Eurozone musste sogar einen Rückgang von rund 0,6 Prozent verkraften. Aus dem Geschäft mit den inländischen Kunden resultierte ein Umsatz von 68 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 1,8 Mrd. Euro (2,7 Prozent). Die Exportquote der Südwestindustrie lag im ersten Halbjahr 2012 mit 53,1 Prozent weiterhin leicht über dem Vorjahreswert (52,3 Prozent).

1) Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) mit mindestens 50 Beschäftigten. Neben den Industriebetrieben zählen dazu auch verarbeitende Handwerksunternehmen ab 50 Beschäftigte.


infopunkt

Weitere Informationen

Kontakt

Pressestelle

Tel.: 0711/641-2451

E-Mail: Pressestelle

Fachliche Rückfragen

Jürgen Kotter

Tel.: 0711/641-2671

E-Mail: Jürgen Kotter

URI: http://www.statistik-bw.de/Pressemitt/2012248.asp

Ihre Pressemitteilung per Mail!

Tragen Sie sich bitte einfach in den automatischen Mail-Versand ein.

Senden Sie uns unter pressestelle@stala.bwl.de ihre bisherige Postadresse mit der Bitte um Streichung zu. Vielen Dank.

Ihre Pressestelle im Statistischen Landesamt

Herausgegeben vom Statistischen Landesamt Baden-Württemberg. Nachdruck mit Quellenangabe erwünscht.

© Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stuttgart, 2013 | ^